Das Esalen-Institut in Kalifornien lässt sich als Geburtsstätte der Humanistischen Psychologie verstehen – ging es dort doch allen Teilnehmern, Therapeuten und Forschern um Selbsterfahrung und -ausdruck, Sinnsuche, spirituelle Erfahrung und neue Formen des Zusammenlebens bzw. der gesellschaftlichen Praxis. Der Autor zeichnet die diesbezügliche Entwicklung im Einzelnen nach und setzt sie in den Kontext der damaligen Zeit, die wie keine andere Zeit für die konzeptionelle Entwicklung und ko-kreative Erarbeitung spezifischer Psychotherapieverfahren steht. Als wesentliches Merkmal der damaligen Bewegung benennt er den neuartigen Zugang zur Bearbeitung von Problemen therapiesuchender Menschen und die ressourcenorientierte Stärkung bzw. Förderung dessen, was heute wohl als innewohnende Kraft der Resilienz bezeichnet würde. Der Autor thematisiert auch das Zusammenspiel von tiefenpsychologischer und humanistisch-psychologischer Perspektive in der Bioenergetischen Analyse und verdeutlicht dieses Zusammenspiel anhand neuerer Entwicklungen in der BA. In Anlehnung an ihre Entwicklungsgeschichte lässt sich die BA damit nicht nur als Krankenbehandlung und Stärkung der eigenen Ressourcen, sondern auch als gesellschaftliches Handeln verstehen.
Anderson, W.T. (1983). The Upstart Spring. Esalen and the Human Potential Movement: The First Twenty Years. Boston: Addison-Wesley Publishing Company.
Basaglia, F. (1973). Die negierte Institution oder die Gemeinschaft der Ausgeschlossenen. Frankfurt: Suhrkamp.
Buber, M. (1979). Ich und Du (10. Auflage). Darmstadt: Lambert Schneider.
Castaneda, C. (1988). Die Lehren des Don Juan. Frankfurt a.M.: Fischer Taschenbuch.
Chopra, D. (2004). Das Buch der Geheimnisse. Leipzig: Goldmann.
Cohn, R. & Farau, A. (1984). Gelebte Geschichte der Psychotherapie. Stuttgart: Klett-Cotta.
Feild, R. (1997). Ich ging den Weg des Derwisch. Reinbek: Rowohlt.
Geuter, U. (2015). Körperpsychotherapie. Berlin Heidelberg: Springer.
Geuter, U. (2019). Praxis Körperpsychotherapie. Berlin Heidelberg: Springer.
Grof, S. (2018). Topografie des Unbewussten: LSD im Dienst der tiefenpsychologischen Forschung. Stuttgart: Klett-Cotta.
Laing, R. (1969). Phänomenologie der Erfahrung. Frankfurt: Suhrkamp.
Leary, T. (1968). Politik der Ekstase. Hamburg: Wegener.
Lowen, A. (1977). Bioenergetik. Reinbek: Rowohlt.
Maslow, A.H. (1977). Motivation und Persönlichkeit. Olten: Walter.
Neill, A. (1965). Erziehung in Summerhill. Das revolutionäre Beispiel einer freien Schule. München: Szczesny-Verlag.
Perls, F. (2018). Gestalttherapie in Aktion. Stuttgart: Klett-Cotta.
Reich, W. (1975). Die sexuelle Revolution. Frankfurt: Fischer.
Rhinehart, L. (1979). Der Würfler. Rastatt: Pabel-Moewig.
Rinpoche, S. (2004). Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben. Frankfurt: Fischer.
Rogers, C.R. (1973). Entwicklung der Persönlichkeit: Psychotherapie aus der Sicht eines Therapeuten. Stuttgart: Klett-Cotta.
Rosenberg, J.L., Rand, M.L. & Asay, D. (1975). Körper, Selbst und Seele. Ein Weg zur Integration. Paderborn: Junfermann.
Satir, V. (2007). Selbstwert und Kommunikation. Familientherapie für Berater und zur Selbsthilfe (18. Auflage). Stuttgart: Klett-Cotta.
Cosmic Paper, Periodikum, Amsterdam.
IT, Periodikum, London.
Kommune I, Quellen zur Kommuneforschung, Berlin.
New Society, Periodikum, London.