Dieser Beitrag zeigt auf, welche wesentliche Rolle Körperinterventionen im therapeutischen Kontext spielen und welche Zielsetzungen sie verfolgen können. Um die vielfältigen Interventionsmöglichkeiten in der Bioenergetischen Analyse nachvollziehbar und übersichtlich zu strukturieren, werden sie nach Zeitfenstern geordnet, in denen sie sich im Therapieverlauf vorrangig einsetzen lassen. So werden zunächst Interventionen vorgestellt, die bei Therapiebeginn und für die Anfangsdiagnostik hilfreich sein können, dann jene Interventionen, die sich zur Vorbereitung einer vertieften therapeutischen Arbeit eignen, und letztlich Körperinterventionen für die fortgeschrittene Therapiephase. Dabei wird unterschieden, ob bei der Klientin von einem neurotischen, einem defizitären bzw. (entwicklungs-)traumatischen Verarbeitungsmuster oder von einer Traumatisierung auszugehen ist. Darüber hinaus werden die speziellen Anforderungen thematisiert, mit denen sich die Therapeutin bei der Körperarbeit mit und ohne Berührung konfrontiert sieht.
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