Nach einer kurzen Definition von Trauma und den verschiedenen Stufen (komplexer) posttraumatischer Belastungsstörungen folgen die neurophysiologischen Grundlagen, die für ein Verständnis früher Entwicklungsstörungen und späterer Dissoziationsprozesse nötig sind. Anschließend werden die Grundlagen der Traumaverarbeitung erläutert, insbesondere die Fähigkeit zur Selbstregulation und die Ressourcenorientierung. Dabei wird die innere Haltung der Psychotherapeutin als wesentlicher Schlüssel für die Arbeit mit Menschen mit komplexer PTBS herausgearbeitet und es werden mit Grounding, Titration und Pendeln drei grundlegende Methoden zur Traumaverarbeitung vorgestellt. Kurze Fallvignetten aus der therapeutischen Praxis, ein Selbsterfahrungsbericht einer Klientin und ein Ruf nach einer traumasensiblen Gesellschaft runden den Essay ab.
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